Flexible Erziehungshilfe

Flexible tiergestützte Erziehungshilfe

Sozialpädagogische Familienhilfe

Tiergestützte soziale Gruppenarbeit

Flexible tiergestützte Erziehungshilfe

Die Flexible tiergestützte Erziehungshilfe ist konzeptionell an der Flexiblen Erziehungshilfe orientiert, ermöglicht aber durch den Einsatz des Mediums Tier eine andere Herangehensweise, Arbeit und Betrachtung der Klienten.

Die FTE bietet eine individuelle, dem Bedarf entsprechende Hilfe, welche durch das Medium Tier positiv und nachhaltig die Entwicklungen und Entscheidungen der Klienten und aller Beteiligten beeinflusst. Die FFT zielt auf eine akute und längerfristige Problemlösung ab und setzt auf die Stärkung vorhandener Ressourcen, welche besonders durch die Arbeit mit den Tieren hervorragend gefördert werden können.

Die Arbeit mit den Tieren lässt sich übertragen auf das Lebensumfeld der zu Betreuenden und so in die Arbeit miteinbeziehen. In einem für den Klienten realistischen Rahmen, werden mögliche erzieherische Hilfeformen angeboten, realisiert bzw. prozesshaft entwickelt. Die FTE ist somit generell keine aufsuchende Arbeit, sondern bietet den Klienten einen geschützten Rahmen im Zuhause der Tiere, wo diese völlig neutral und losgelöst an ihren Zielen arbeiten können.

Die Flexible Tiergestützte Erziehungshilfe bietet auch die Möglichkeit andere teilstationäre und stationäre Hilfeformen zu ergänzen. Im Hilfeplanverfahren werden zusammen mit dem JA und dem Betroffenen die Ziele, die Arbeitsaufträge und die daraus resultierende durchschnittliche wöchentliche Betreuungszeit vereinbart, welche in der Fortschreibung entsprechend der Bedarfsentwicklung und der neu festgelegten Arbeitsaufträge verändert werden.

Durch den Einsatz von Tieren und dem Wechsel des Settings, erhalten die Klienten die Chance ressourcenorientiert an sich und ihren Zielen zu arbeiten. Intrinsisch motiviert durch das Medium Tier und die damit verbundenen positiven Erlebnisse, sind die Klienten bereit neue Wege zu gehen und über sich hinauszuwachsen. Im Umgang mit den Tieren erhalten sie ein Gefühl für sich und ihren Körper und erlangen schrittweise Selbstbewusstsein und Sicherheit.

Die Tiere lehren Verantwortung zu übernehmen sowie Empathie für andere zu Empfinden. Gemäß des natürlichen Herdenverhaltens besonders bei den Pferden, lassen sich Handlungsweisen erkennen, welche man auf den Menschen übertragen kann. Das Tier als völlig wertneutrales Wesen, lehrt die Klienten ohne jegliche Kritik an ihrem Verhalten, äußeren Aussehen oder Lebensstil. Die Tiere dienen als Spiegel der Persönlichkeit und zeigen einem sein Handeln auf. Sie spenden Wärme, Nähe und Geborgenheit und geben einem das Gefühl von Vertrauen. Oft fungieren Tiere als Eisbrecher und eröffnen ungeahnte Wege und setzen Prozesse in Gang. Pädagogisch-therapeutisch leisten die Tiere eine wertvolle Arbeit und tragen wesentlich zur Erreichung gesetzter Ziele bei.

Das Leistungsangebot richtet sich an Kinder, Jugendliche, junge Volljährige und deren Familien mit unterschiedlichen erzieherischen Problemstellungen, bei denen eine individuelle und flexible Hilfeform notwendig ist und die einen Bezug zu Tieren haben. Besonders bei Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen die bereits einige Hilfeformen durchlaufen haben, kann die FTE durch den Einsatz von Tieren positiv zum Erreichen der Ziele beitragen. Die Tiere wecken eine intrinsische Motivation bei den Klienten, welche die Klienten dazu ermutigt an sich und ihren Zielen zu arbeiten.

Allgemeine Zielsetzung:

  • Verbesserung der Wahrnehmung und Stimulation aller Sinnesbereiche
  • Verbesserung der Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit
  • Überwindung und Abbau von Ängsten
  • Stärkung des Selbstwertgefühls und Förderung des Körperbewusstseins
  • Ausbau der Frustrationstoleranz
  • Förderung der Sprachentwicklung
  • Einhalten und Anerkennen gemeinsam aufgestellter Regeln und Grenzen
  • Rücksichtnahme auf andere Personen
  • Förderung von Verantwortungsbewusstsein
  • Aufbau von Beziehungen und Vertrauen
  • Abbau aggressiver Verhaltensweisen
  • Förderung der Fein- und Grobmotorik
  • Verbesserung des Gleichgewichts und der Geschicklichkeit
  • Förderung der Koordination
  • Verbesserung von Haltungsschäden
  • Verbesserung der Handlungs- und Bewegungsplanung
  • Hilfe bei der Verarbeitung von Verlust, Trennung oder Lebenskrisen
  • Hilfe bei Eltern-Kind-Konflikten

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